Maria Sibylla Merian – mehr als ein Name

Als wir uns auf die Suche nach einem Namen für unser Kinderhaus machten, begegneten wir der Naturforscherin Maria Sibylla Merian.

Maria Sibylla MerianIhr Leben und Wirken steht beispielhaft für unser Bild vom Kind, das sich staunend, neugierig, beobachtend und forschend, selbstgestalterisch seine Welt aneignet.

Maria Sibylla Merian (1647- 1717) gilt als eine der ersten Naturforscherinnen, die entdeckte, dass alle Insekten Entwicklungsstufen durchlaufen.

Durch ihre kindliche Neugierde angetrieben hat sie die wunderbare Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling entdecken können.

Ein Leben lang hat sie sich ihren Blick fürs Kleine und Unscheinbare bewahrt.

Ihr künstlerisches Talent und ihre familiäre Nähe zur Malerei und Kupferstecherei legten die Grundlagen für ihre naturgetreuen Darstellungen.


„Lange Zeit konnte ich mir nicht erklären, woher die Sommervögelein (Schmetterlinge) kommen. Lange Zeit dachte ich, sie lösten sich von den Blumen ab. Aber die Seidenraupen brachten mich auf die richtige Lösung.“ aus „Ein Schmetterling aus Surinam“ Ingrid Möller, 1997 

 

Interessantes zum Schmökern:

  • Ingrid Möller: Ein Schmetterling aus Surinam. Die Kindheit der Maria Sibylla Merian. Beltz & Gehlberg, 1997.
  • Christof Gießler/Hubert Warter: Geniale Köpfe. Träumer, Schulschwänzer und Genies…Moses. Verlag GmbH, 2007, Seite 26-31.
  • Utta Keppler: Die Falterfrau Maria Sibylla Merian. Biographischer Roman. Dtv Verlag, 2007
  • Inselbücherei Nr. 351. Das kleine Buch der Tropenwunder. Insel Verlag 1999