Unser pädagogisches Konzept
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Unser wichtigstes Ziel ist, die uns anvertrauten Kinder in ihrer Individualität anzunehmen und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.  

Unser Grundverständnis:

„… Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen,
ihre Anstrengungsbereitschaft herausfordern und fördern,
sowie ihre Leistungen anerkennen.
Sie brauchen Erwachsene,
die sie neugierig und forschend ihre Welt erkunden lassen;
die Interesse haben an ihren Fragen und Ideen
und ihnen Raum geben, sich mit diesen auseinander zu setzen.
…“

Die pädagogischen Fachkräfte begleiten das Kind im Bewusstsein ihrer Vorbildfunktion. Sie betrachten sich selbst als Lernende. 

Unter den nachfolgenden Links gibt’s noch mehr aus unserer Konzeption. Die vollständige Konzeption ist bei konkreter Nachfrage im Kinderhaus erhältlich.

 
Unser Bild vom Kind

Das Kind ist einmalig und individuell
in seinem Aussehen, Denken, Wesen, in seiner Entwicklung, in seinen Stärken, Schwächen, Bedürfnissen.   

Das Kind ist „leibsinnlich“.
Über die Sinne erfährt es die Welt und entwickelt seine „inneren“ Bilder von der Welt.

Das Kind ist kompetent.
Aktiv treibt es seine Entwicklung voran, es „bildet“ sich. 

Das Kind ist ein soziales und kommunikatives Wesen.
Es braucht den Umgang mit anderen Menschen und mit seiner Umwelt, um sich selbst wahrzunehmen, um Beziehungsfähigkeit, Vertrauen und Konfliktfähigkeit zu erwerben und zu festigen, sowie seine sprachliche, emotionale und motorische Entwicklung vorantreiben zu können.

 

Natur und Ökologie

Die Natur bietet dem Kind eine unerschöpfliche Vielfalt an Erfahrungsmöglichkeiten in allen Bereichen der Sinneswahrnehmung. Durch das unmittelbare Erleben von Natur kann es Beziehungen zu ihr aufbauen und ökologische Zusammenhänge nachvollziehen. Es kann begreifen, dass es ein natürlicher Teil dieser Ökologie ist.  

Ökologie definiert: „Die Wechselbeziehung von den Lebewesen und der Umwelt.“

Aus diesem Grunde ist unser Außengelände bewusst naturnah gestaltet und lädt zu ganzheitlichen leib-sinnlichen Erfahrungen mit den vier Elementen Erde, Licht, Wasser und unter Aufsicht auch Feuer, ein.

Auch eine vielfältige Tierwelt im, auf und über dem Boden wird durch die natürliche Gestaltung angelockt und für die Kinder erlebbar.

 

Experimentieren und Forschen

Für das Kind ergeben sich im Alltag viele Anlässe, die es zum Forschen und Experimentieren anregen.

Kinder sind neugierig und wissensdurstig, sie wollen die Welt um sich herum erfahren und begreifen. Sie sind innerlich angetrieben  das „Warum?“ und „Wie?“ zu ergründen, das hinter den Naturphänomenen liegt. Durch aktives Handeln erfahren sie von Zusammenhängen in Natur und Technik.  Sie erfahren, wie sie ihre Umwelt nutzen können und wann sie sie schützen müssen. Durch ihr forschen und experimentieren fördern sie ihre Fähigkeit, selbstverantwortlich und eigenaktiv an der Gestaltung ihrer Lebensbedingungen teilzuhaben. Sie entwickeln neben ihrer Lern- und Sozialkompetenz auch ihre motorischen und sprachlichen Fähigkeiten weiter aus.

Die Mitarbeiterinnen unterstützen den Forscherdrang der Kinder. Sie gestalten die Spielumgebung der Kinder so, dass sie zur intensiveren Auseinandersetzung anregt und geben ihnen den nötigen Freiraum für vielfältiges Experimentieren. 

Sie fordern die Kinder auf, ihre Beobachtungen zu formulieren und ihre Schlussfolgerungen in Worte zu fassen und auf die Äußerungen anderer Kinder einzugehen. 

 

Unsere offene Arbeit

In unserer pädagogischen Arbeit haben wir Prinzipien einer „offenen Arbeit“ übernommen.
Die offene Arbeit gibt den Kindern Raum für:

Autonomie - Selbstorganisation - Selbstbestimmung

Die Kinder können, unabhängig von ihrer Gruppe, im gesamten Kinderhaus einschließlich des Außengeländes spielen, Kontakt aufnehmen und Freundschaften schließen…

…Die Kinder suchen einen Raum auf, weil sie mit bestimmten Kindern oder auch Erwachsenen zusammen sein wollen oder eine bestimmte Aktivität allein oder mit mehreren ausüben möchten.

Gemeinsam entwickelte Zeichen und Symbole geben Kindern und Erwachsenen einen Überblick über den Aufenthaltsort des Kindes und darüber welche Fachkraft zuständig ist.

…In Bezug auf Regeln und Grenzen gilt: So viel Freiraum wie möglich, so viele Grenzen und Regeln wie nötig.

Offene Arbeit bedeutet Mitverantwortung und Mitwirkung für jede einzelne Person.

Einer der besonderen Vorzüge der offenen Arbeit ist, dass jede Mitarbeiterin jedes Kind kennt und in unterschiedlichen Situationen erlebt. So ermöglicht sich eine vielseitige Betrachtung seiner Persönlichkeit und seiner allgemeinen Entwicklung.

 

Stammgruppen

In der offenen Arbeit unserer Einrichtung gehört jedes Kind einer Stammgruppe an:

  • Die Stammgruppe ist für die Kinder ein Ort der Sicherheit und Verlässlichkeit, ein Ort von dem aus sie täglich auf Entdeckungsreise gehen können.
  • Zu den regelmäßigen Schlusskreisen treffen die Kinder sich in „ihrer“ Gruppe.
  • Jede Fachkraft ist für alle Kinder zuständig und trägt darüber hinaus eine besondere Verantwortung für die Kinder ihrer Stammgruppe.
  • Die Fachkräfte der Stammgruppe sind vorrangig Ansprechpartner/innen für die Eltern.